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Durch den Schnee zum Klingenden Wasserfall bei Röthenbach a.d. Pegnitz

Die schönen Winterfotos des Klingenden Wasserfalls habe ich im Internet immer bewundert. Ein Wasserfall, der bei Minusgraden und in eiskalten Wintern manchmal völlig zufriert. Den wollten wir sehen – und zwar im winterlichen Gewand. Also führte uns unser letzter Ausflug nach Schönberg bei Röthenbach a. d. Pegnitz im Nürnberger Land.

Am Wanderparkplatz Schönberg stellten wir unser Auto ab und waren erfreut, bereits hier den ersten Wegweiser zu entdecken. Denn ein gut ausgeschilderter Wanderweg ist Gold wert. „Klingender Wasserfall“ stand auf dem Schild mit Pfeil, dem wir folgten. Alles um uns herum war verschneit, die Felder zu unserer linken und der Wald zu unserer rechten Seite. Herrlich. Genau so hatte ich mir unserem Besuch beim berühmten Wasserfall vorgestellt. Der Weg führt uns in den Wald hinein und wir folgen einfach dem schneebedeckten, unbefestigten Weg. Die Bäume um uns herum, die Sträucher und herumliegenden Äste sind weiß gepudert und wir fühlen uns wie im Winterwunderland.

Ein Vorhang aus Eis

Nach etwa einem Kilometer erreichen wir auch schon den Klingenden Wasserfall. Das ausgewiesene Geotop und Naturdenkmal liegt ziemlich unscheinbar in einer kleinen Schlucht, der sogenannten Hüttenbachschlucht, durch die – wie schon der Name verrät – der Hüttenbach fließt. Das Wasser fällt hier etwas fünf Meter über die Sandsteinstufen in die Tiefe. In kalten Wintern bilden sich hier Eiszapfen, die bei langen Kälteperioden zu einem richtigen Eisvorhang werden. Hinter dem Vorhang aus Eis plätschert das Wasser weiter hinunter und wenn der Wind richtig bläst, hört man Musik ähnelndeTöne. Dieses Klangphänomen gibt dem Klingenden Wasserfall seinen Namen. Wir haben von diesem Phänomen leider nichts gehört.

Vom Wasserfall selbst waren wir jedoch sehr angetan. Die wenigen Eiszapfen, die sich hier diesen Winter schon gewachsen sind, sahen schon sehr schön aus und ich kann mir nur zu gut vorstellen, wie schön der Wasserfall vollkommen zugefroren aussieht. Auf dem Weg liegt auch der Spratzelbrunnen. Dabei handelt es sich um eine natürliche, kleine Quelle, die aus dem Sandsteinfelsen heraussprudelt. Der Brunnen sieht sehr seltsam aus, weil das Wasser teilweise aus Löchern aus dem Felsen sprudelt. Dieses Naturschauspiel liegt ebenfalls auf unserem Weg.

Unser Fazit

Vor allem in den Wintermonaten wenn Schnee liegt, ist der Klingende Waserfall in Röthenbach a. d. Pegnitz ein tolles Ausflugsziel. Wenn ihr den Schlitten mitnehmt, gibt es dort am Waldrand sogar wunderbare Gelegenheiten für eine Schlittenfahrt. Ein wunderschöner Ort, den wir absolut empfehlen können.

Infobox

Adresse: Leinleitenweg, 91207 Röthenbach an der Pegnitz
Parken: Kostenlose Parkplätze auf den Wanderparkplätzen Schönberg und Haimendorf
Informationen: ganzjährig zugänglich, kostenlos. Rundweg “Grüner Kreis” führt direkt zum Wasserfall und zum Spratzelbrunnen. Rundweg etwa 5 Kilometer. Vom Wanderparkplatz Schönberg bis zum Wasserfall ca. 1 Kilometer.
Tourentyp: Der Weg zum Klingenden Wasserfall führt durch den Wald über Stock und Stein und ist daher nicht für Rollstühle und Kinderwägen geeignet.
Internet: Wir haben uns an dieser Wanderung orientiert: https://www.komoot.de/smarttour/221798
Einkehrmöglichkeit: “Historisches Gasthaus zum Rockenbrunn”, Rockenbrunn 1, 90552 Röthenbach an der Pegnitz, https://zumrockenbrunn.de/
In der Nähe: Moritzberg

Buchtipp


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